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Das Wahrzeichen vom Hartbergerland unter neuer Führung!

In der Region Hartbergerland trifft eine unverfälschte, sanfte Naturlandschaft auf das historische Herz der Altstadt Hartberg. Auf 789 Meter ü. A. am Hausberg der Hartberger, dem so genannten Ringkogel, befindet sich nun schon seit 110 Jahren das Wahrzeichen des Hartbergerlandes – die Ringwarte. Dieser Aussichtsturm mit einer Höhe von 30 Metern und insgesamt 99 Stufen bietet einen phantastischen Panoramablick über das oststeirische Hügelland. Es kann dort auch ein archäologischer Rundweg besichtigt werden.

Das Gebiet des Ringkogels war schon in urgeschichtlicher Zeit besiedelt, wovon die Reste einer jungsteinzeitlichen Siedlung auf dem Gipfel zeugen. Der keltische Ringwall gab dem Berg seinen Namen. Dank seiner exponierten Lage mit freiem Blick über die ganze Oststeiermark war der Ringkogel noch bis zu den Kuruzeneinfällen zu Beginn des 18. Jahrhunderts von militärischer Bedeutung und wurde als Signalberg für Kreidfeuer verwendet. Auf den Berg führen mehrere Wanderwege, die drei Wege „Laternderlweg“, „Steinerne Stiege“ und „Brühlweg“ sind direkt vom Hartberger Hauptplatz gut beschildert.

Sonja Derigo, 57 Jahre jung, hat Ihre Wanderschuhe bereits geschnürt, denn am 9. April 2016 findet die offizielle Eröffnung der nun 100-Jahre alten Ringwarte für das Jahr 2016 statt. Die neue Pächterin ist als bisherige Angestellte des ehemaligen Pächters Café-Restaurant Pick bei den Wanderern bereits sehr beliebt. Nun auf selbstständiger Basis die Ringwarte zu führen, bereitet Sonja besondere Freude. Die g’sunde Höhenluft steckt ihr quasi im Blut, da auch ihre Eltern sechs Jahre lang eine Almhütte auf 1070 Meter Höhe in der südlichen Steiermark mit selbst erzeugten Produkten wie Butter, Käse und Schnaps führten.

Eine neue Pächterin bringt auch Neuheiten. So hat die Ringwarte ab sofort von Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wenn Leute da sind, dann bleibt die Ringwarte selbstverständlich auch länger offen. An einem Sonntag sind 250 bis 300 Leute keine Seltenheit. Gerne berät Sonja auch über die Geschichte, Gaststätten, Buschenschenken und Wanderwege in unserer Region.

Dass sich eine Wanderung auf den Gipfel des Turms wirklich lohnt, kann durch die Gastfreundschaft der neuen Pächterin besonders belegt werden. Ab nun stehen in der Hütte zur Ringwarte auch Sitzunterlagen (zur Verfügung gestellt von der Hartberger Firma Durmont) sowie Kuscheldecken zur Verfügung. Die Hüttenjause bezieht Sonja größtenteils von einem vertrauten Bauern in der Region. Eine selbstgemachte Mehlspeise und typische Höhenluftgetränke wie beispielsweise ein Dipperl mit dem Hartbergerland Wein dürfen dabei nicht fehlen. Ein Tipp: Sonja’s Gulaschsuppe ist auch selbst gemacht!Öffnungszeiten Aussichtswarte / Gastronomie:

vom 9.April - Oktober/November täglich von 10 - 18 Uhr (vorübergehend Montag und Freitag Ruhetag), bei Schlechtwetter geschlossen
Voranmeldung für Gruppen (ab 20 Personen) unter Tel.: 0664/1344262 (Frau Sonja Derigo)

Erstellt am 7. April 2016 von Barbara Stumpf, MA